Sonntag, 18. Dezember 2011

Wissenswertes zur Räucherzeremonie

Wer in einem Zimmer eine Räucherzeremonie abhalten will, der muss nur ein paar kleine Dinge beachten. In der Regel reicht für einen Raum soviel Räucherwerk aus, wie zwischen zwei Finger passt. Wer mehr Rauch und mehr Duft haben möchte und die Räucherung intensiver haben will, der kann natürlich auch mehr Räucherwerk verwenden. Blüten und Blätter werden dazu auf die Räucherkohle gelegt, die vorher mit etwas Räuchersand belegt worden ist. Vor allem bei Pflanzen, die ätherische Ölen enthalten ist dies besser, weil sich diese Öle bei wenig Hitze deutlich besser entfalten können. Wer reines Harz als Räucherwerk verwendet, sollte die Stücke vorher in einem Mörser zerkleinern. Hilfreich ist dabei, wenn etwas Räuchersand oder Salz in den Mörser gegeben wird, denn damit kann die Reibekraft vergrößert werden.

Wer ein energetisches Ritual durchführen möchte, der geht links herum durch alle Räume und räuchert jedes Zimmer einzeln. Nach einer gewissen Räucherzeit, in der Regel nach etwa einer knappen Viertelstunde, werden alle Fenster geöffnet und man lässt die schlechte Energie entweichen. Mit einem vorher gewählten Duft werden dann anschließend die lichten Kräfte in den Raum eingeladen.

Beachtet werden sollte vor allem, dass die richtige Kohle verwendet wird. Am besten eignet sich japanische Kohle, weil diese langsamer und völlig ohne eigenes Aroma durchglühen. Erst wenn die Kohle richtig durchgeglüht ist und eine komplett weiße Schicht hat, sollte das Räucherwerk aufgelegt werden. Wenn der Raum nicht allzu groß ist, reichen in den meisten Fällen schon halbierte oder gar geviertelte Kohlen vollkommen aus.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen